Natur in Indien
Wo Träume wahr werden
Indien ist eines der vielfältigsten Länder der Welt. Von den Gebirgsketten des Himalaya und den Sümpfen Bengaliens über die Wüste Thar bis hin zu den tropischen Backwaters von Kerala – Indien lässt kein Naturschauspiel aus.
Diese völlig unterschiedlichen geographischen Bedingungen sind auch der Grund für eine atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt. Bären und Hirschziegenantilopen beispielsweise streifen durch die dichten Wälder am Fuße des Himalayas, der höchsten Bergkette der Welt, während anmutige Schneeleoparden und Yaks dessen Bergregionen regieren. Tiger und Panzernashörner beherrschen die nordöstlichen Naturreservate und eine Vielzahl an Vögeln hat sich die ziemlich flache Gangesebene zur Heimat gemacht. Im Westen bietet das trockene Klima die perfekten Bedingungen für den berühmten Gujarat-Löwen, der nur noch im Gir-Nationalpark beheimatet ist. Hier findet man auch wilde Kamele, die sich in der Wüste Thar angesiedelt haben.
Während der Monsunzeit hat der Osten Indiens zwischen Juni und Oktober ganz besonders viel Niederschlag – so viel wie sonst nirgends auf der Welt.

